St. Michaelis Stuck an Decke und Wänden mit Energiesparlampen?

Die Fensternischen bekommen eine neue, sanfte Ausleuchtung. Biblische Figuren, das historische Gestühl, der gerade restaurierte Stuck an Decke und Wänden - die schönsten Details in Hamburgs mächtiger Hauptkirche St. Michaelis sollen bald in neuem Licht erscheinen. Dazu werden viele Hundert Leuchtquellen nach einem Entwurf des Hamburger Lichtplaners Peter Andres in den nächsten Wochen im Michel installiert, nachdem der Kirchenvorstand ein eigenes Lichtkonzept für das Innere der barocken Kirche beschlossen hat. Energiesparlampen werden es aber nicht sein. "Um Himmelswillen, auf eine solche Idee würde ich niemals kommen", sagt Andres, Ingenieur, Professor und einer der renommiertesten Lichtplaner Deutschlands.
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Das ist der Hammer

Auftragsbeschreibung bei my-hammer.de

55 laufende Meter Stuck (ca. 20 cm Höhe) und 3 kleine Rosetten in einer Deckenhöhe von 3.70 sollen sorgsam von alter wasserlöslicher Leimfarbe befreit werden ohne diesen dabei zu beschädigen. An einer Probestelle ging dies problemlos, der rosa Stuck wurde schnell sichtbar. Stabile Leiter (bis Arbeitshöhe 5,6) ist vorhanden.
Wer stellt Material?: Auftragnehmer

Preisvorstellung: 350 € inkl. MwSt.
Niedrigstes Angebot: 122 €


Und hier die Kalkulation eines Stuckateurbetriebes:

55 Meter Leimfarbe entfernen. Stuckgesims ca. 20cm Höhe    
je Meter 0,5 h = 19,00€  *  55 lfm = 1045,00€

Die 0,5 h verstehen sich incl. aller Nebenarbeiten z.B. Abkleben, Rüsten, Anfahrt und Entsorgung.

Noch Fragen zum Mindestlohn?

Eine stabile Leiter ist hier wirklich fehl am Platz.

Eine stabile Wirtschaft ist mit 5,60 Meter auch nicht zu erreichen.



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Aufwendige Arbeiten am Stuck


Seit gut zwei Monaten wird der Innenraum der Kollegienkirche in der Stadt Salzburg saniert. Der barocke Kirchenraum von Fischer von Erlach wird erneuert. Auch manche Verfälschungen der letzten Jahrhunderte sollen entfernt werden.



Begonnen wurde mit der Apsis, dem Raum hinter dem Hochaltar. Es wird mehr als eine Million Euro kosten, den Kirchenraum zu erneuern. Noch wartet in der Kirche viel Arbeit.

Besonders sorgfältig müsse der Stuck erneuert werden, sagte Restaurator Christoph Tinzl: "Der Stuck ist nicht nur plastisch, sondern auch eingegraben in die Oberflächen. Jede zu dick aufgetragene Oberflächenbeschichtung würde hier diese Delikatesse der Oberflächen, der Strukturen verlegen. Und das wiederzugewinnen - auch entsprechend im neuen Anstrich - ist sicher die Herausforderung."

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Großputz in der Frauenkirche Dresden

In der Frauenkirche wird diese Woche das Putztuch geschwungen. Deswegen bleiben die Türen bis Sonnabend geschlossen.

An besonders stark in Anspruch genommenen Stellen werden Korrekturanstriche durchgeführt. Auch dem Staub geht es an den Kragen. Auf den Stuck- und Sandsteinprofilen wird dieser fachmännisch entfernt.

Zum Gottesdienst am Sonntag ist die Frauenkirche wieder geöffnet. Auch in den Staatlichen Kunstsammlungen ist Großreinemachen angesagt. Diese Woche ist die Porzellansammlung dran. Nächste Woche werden die Alten Meister abgestaubt.
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Neue Methode gegen Salzschäden

Zipplingen (gne) - Weithin sichtbar thront die barocke, vom Deutschorden zwischen 1762 bis 1765 erbaute Pfarrkirche St. Martinus auf dem Zipplinger Kirchberg, einer Randscholle des Rieskraters. Ihr prächtiger Innenraum wird dominiert von dem Hauptaltar und den beiden Seitenaltären. Doch an den Stuckaltären nagt der Zahn der Zeit.
Aus den Fundamenten über den Sandstein aufsteigende Feuchte hat an dem Stuckmarmor große Salzschäden verursacht. Der bemalte Stuck aus Gips reißt und platzt ab. Und das nicht erst seit den vergangenen Jahren. Dem Feuchtigkeitsproblem versucht man in Zipplingen bereits seit über einhundert Jahren durch verschiedene Sanierungsmaßnahmen beizukommen, bislang vergeblich. weiter lesen
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denkmal 2008 - Ein Besuch, der sich lohnt

Sie suchen Informationen, Produkte und Leistungen rund um die Themen Denkmalpflege, Sanieren, Restaurieren, Stuck und Modernisieren?

Seit 1994 findet die denkmal alle zwei Jahre in Leipzig statt. Sie ist europaweit die einzige Messe, die Denkmalpflege und Restaurierung als komplexes Thema versteht und behandelt.
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Stuckarbeiten sind einen Besuch wert

Das Schloss Tettnang feiert dieses Jahr ein besonderes Ereignis: Vor genau 250 Jahren begann Joseph Anton Feuchtmayer mit der einzigartigen Ausstattung der Räume. Bis heute ziert der grandiose Stuck des berühmten Barockkünstlers Räume im Neuen Schloss: etwa das Bilderkabinett oder das Grüne Kabinett.



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Renaissance der Wandverzierungen

Quelle: Verlag für Neue Medien

Zurück zum Dekor - diesem Trend schließen sich immer mehr Bauherren und Renovierer an. Denn durch die Gestaltung mit Stuck oder Zierprofilen können nüchterne Räume aufgewertet und individuell verwandelt werden, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet. Besonders durch das neue Gefallen am Neo-Barock mit seiner lustvollen Opulenz werden ausdrucksstarke Dekorelemente wiederentdeckt.



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Mit feinem Stuck und Rosettenfries

Quelle: SÜDWEST PRESSE

Reutlingen
So miefig es manchen in Erinnerung ist - das Alte Rathaus hat seinen Charme. Einst als Privathaus mit schönem Stuck an den Decken errichtet, hat sich die Stadt anno 1746 dort eingerichtet. Jetzt wird es saniert.

In Deckenrissen sieht man Stroh und Lehm, mit dem das Fachwerk verfüllt wurde. Der Putz fällt von der bröselig gewordenen Wand. Tragende Balken haben sich durchgebogen, ein Riss zieht sich quer durch die mächtige Schwelle über dem Eingangsbereich. "Einige Balken sind unter der Last in die Knie gegangen", stellt Bauleiter Claude Closset vom städtischen Gebäudemanagement fest.
 
Fehlte hier ein Stützbalken, so waren die Säulen aus Eichenholz angefault. Sie wurden zweigeteilt, Fachleute von Holzbau Kern aus Betzingen haben ihnen einen Stahlkern verpasst. Damit das Haus nicht kippelt, stützt es sich derzeit auf eine Holzkonstruktion.

Das Alte Rathaus - das Fachwerkhaus ist denkmalgeschützt - hat schon drei Jahrhunderte gesehen. Es ist 1731 als Privathaus errichtet worden, hatte also zunächst nichts mit einem Verwaltungsbau gemein. 1746 übernahm es die Stadt, weil das bisherige Rathaus dem Stadtbrand zum Opfer gefallen war. Die Ruine auf dem Marktplatz diente als "Metzig" - als Schlachthaus.


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Denkmalschutz schlägt Alarm

Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung

Für die Stadtverwaltung eine äußerst peinliche Sache: Gerade in dem Haus, in dem sie einmal die Geschichte der Stadt dokumentieren möchte, ist bei den Bauarbeiten historische Bausubstanz zerstört worden, ohne Genehmigung der Denkmalschützer.

Schauplatz ist das ehemalige Kripo-Haus am Eck Wilhelmstraße/ Eberhardstraße, schräg gegenüber des Rathauses, künftiger Standort des Stadtmuseums. Wer entlang der Wilhelmstraße einen Blick ins Erdgeschoss der Baustelle wirft, der sieht dort, wo einst Decken waren, nur noch Holzgebälk. Und am Boden Schutt.
Dieser Anblick bot sich schon am Donnerstag vergangener Woche, als ein Vertreter der Denkmalschutzbehörde dieser Baustelle einen überraschenden Besuch abstattete. Wie gestern bekannt wurde, schlug er sofort Alarm, schaute sich tags drauf gemeinsam mit Baubürgermeister Hans Schmid den Schaden an. Der zögerte nicht lange und stellte die Bauarbeiten sofort ein.

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