Stiftskirche von Sankt Florian

Carlone lieferte zunächst den Entwurf einer kreuzförmigen Kirche mit Tambourkuppel über der Vierung, wie sie später in ähnlicher Form in Melk und in Superga bei Turin realisiert wurden. Wahrscheinlich wäre dieser Entwurf auch ausgeführt worden, hätte nicht Carlo Antonios jüngerer Bruder Giovanni Battista in die Planung eingegriffen. Er orientierte sich dabei an dem fast fertigen Neubau des Passauer Domes, dessen Innenausstattung von ihm ausgeführt wurde. Nachdem die Entscheidung für einen "klassischen Langhausbau" nach italienischen Vorbildern gefallen war, durfte man damit rechnen, dass auch der Sakralbau von St. Florian ähnlich wie Garsten oder Schlierbach im Inneren mit üppigen Stuckdekorationen ausgestattet werden würde.

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