Antike

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Der Begriff Antike (von lateinisch antiquus, deutsch: alt, altertümlich) bezeichnet die Epoche des Altertums im Mittelmeerraum. Sie reicht etwa von 1200 v. Chr. bzw. 800 v. Chr.[1] bis ca. 600 n. Chr. und unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen.

Im engeren Sinne bezeichnet man mit der Antike die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs, das den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell vereinte. Antike im weiteren Sinne umfasst auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Syriens, Persiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt. Dieser über die Klassische Altertumswissenschaft hinausgehende, universalhistorische Antike-Begriff, wurde unter anderem von dem Historiker Eduard Meyer im 19. Jahrhundert gefordert und in jüngster Zeit von dem deutschen Althistoriker Josef Wiesehöfer, einem Experten für das antike Persien, wieder aufgegriffen.


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Werkzeuge für Althistoriker
Lexikon zur Antike